Zahlungsverzug

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durch eine Mahnung § 286 Abs. 1 BGB
• Eine Mahnung ist entbehrlich, denn spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Rechnungszugang. § 286 Abs. 3 BGB
• Gilt bei einem Kaufvertrag mit einem Verbraucher nur, wenn dieser darauf besonders hingewiesen wurde. Bei Unternehmen beginnt die
  30-Tage-Frist mit Erhalt der Ware, wenn der Erhalt der Rechnung bestritten wird.

vorrangig
Zahlung verlangen → Ersatz des Verzugsschadens
     • Schadenersatz neben der Leistung
          • 5 % Verzugszinsen über dem Basiszinssatz beim einseitigen Handelskauf und Privatkauf.
          • 8 % Verzugszinsen beim zweiseitigen Handelskauf (Höhere Verzugszinsen können vereinbart werden)
Angemessene Nachfrist setzen
     • Die Fristsetzung ist nicht notwendig, wenn unter anderem der Schuldner die Zahlung endgültig verweigert.

nachrangig
Verschulden des Käufers ist nicht erforderlich.
• Schadenersatz statt der Zahlung
• Ersatz vergeblicher Aufwendungen