Wirtschaftsbeziehungen

Vorschau: 

Formen
Leistungstransaktionen
     • Leistungstransaktionen liegen im Fall des Exports und Imports von Sachgütern (Waren) und Dienstleistungen vor. Weiterhin werden
       Leistungen zwischen Inländern und Ausländern, die ohne Gegenleistung und mit einer gewissen Regelmäßigkeit erfolgen laufende, zu den
       Leistungstransaktionen gezählt.
          • Arbeits-oder Zinseinkünfte eines Inländers aus der übrigen Welt
          • Export oder Import von Sachgütern (Waren)
          • Exporte oder Importe von Dienstleistungen
          • Leistungen der Entwicklungshilfe
Kapitaltransaktionen
     • Als Kapitaltransaktionen werden Vorgänge bezeichnet, die im Zusammenhang mit der Veränderung von Forderungen und Verbindlichkeiten
       zwischen Inländern und der übrigen Welt stehen, also z. B. mit der Kreditaufnahme bzw. Kreditgewährung, dem Tausch von Währungen oder
       mit einmaligen Vermögensübertragungen, wie z.B. Erbschaften oder Schenkungen zwischen Inländern und der übrigen Welt.
          • Tausch der eigenen Währung gegen Fremdwährung
          • Erbschaften oder Schenkungen zwischen Inländern und der übrigen Welt
          • Kreditaufnahme oder Kreditvergabe zwischen Inländern und der übrigen Welt

Vorteile
• Internationaler Handel erweitert das Produktsortiment und damit die Auswahlmöglichkeiten der Verbraucher, weil zu den inländischen
  Angeboten Ausländische hinzukommen.
• Die mit der internationalen Arbeitsteilung verbundene Spezialisierung der einzelnen Länder ermöglicht die Produktion in größeren Stückzahlen.
  Dadurch können verstärkte Vorteile der Massenproduktion realisiert werden.
• Der internationale Handel ermöglicht eine Spezialisierung jedes Landes auf die Produktion, bei der es relative Kostenvorteile gegenüber anderen
  Ländern hat. Dadurch wird die Güterproduktion insgesamt kostengünstiger, die Güterversorgung der am internationalen Handel beteiligten Länder
  verbessert sich.
• Internationaler Handel verstärkt den Wettbewerb zwischen den Anbietern, weil der Wettbewerb zwischen den inländischen Anbietern ergänzt wird
  durch den Wettbewerb ausländischer Anbieter. Durch den so entstehenden Wettbewerbsdruck steigt auch die Chance, dass es zu Produkt-und
  Prozessinnovationen kommt.

Nachteile
• Bei importierten Gütern lassen sich die Bedingungen, unter denen sie produziert wurden weniger gut kontrollieren, als bei heimischer Produktion.
• Auch auf der Absatzseite ergibt sich für international stark spezialisierte Volkswirtschaften eine zunehmende Abhängigkeit. Konjunktureinbrüche
  bei wichtigen Handelspartnern können sich leicht auf die Binnenkonjunktur übertragen.
• Wenn im Zusammenhang mit internationaler Spezialisierung z. B. Nahrungsmittel oder Energieträger bzw. Rohstoffe in steigendem Maße importiert
  werden, kann sich daraus im Fall internationaler Krisen ein gravierendes Versorgungsproblem ergeben.