PAngV - Preisabgabeverordnung

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Die Preisangabenverodnung (PAngV) verpflichtet den Unternehmer zur Preisauszeichnung gegenüber Letztverbrauchern. Die angebotenen Waren oder Dienstleistungen müssen im Geschäft, im Schaufenster, in Prospekten, auf Plakaten und in den Medien grundsätzlich mit dem Endpreis angeboten werden. Der Endpreis umfasst die Mehrwertsteuer und alle Preisbestandteile.

Sonderregelungen:
• Parkplätze
• Tankstellen
• Energiesektor
• Gaststätten-und Beherbergungsgewerbe

Preislistenveröffentlichung
• Der Kaufmann muss dem Endverbraucher immer feste Endpreise nennen, damit dieser weiß woran er ist.
• Gegenüber Verbrauchern muss der Endpreis auch die Mehrwertsteuer enthalten, damit er sofort sieht, was eine Ware oder Leistung kostet.
• Nur wenn sich die Preisangabe ausschließlich an Gewerbetreibende richtet, ist sie zulässig.
• Im Versandhandel werden die Versandkosten grundsätzlich nicht auf die Ware sondern auf die Sendung erhoben und sind daher in aller Regel kein
  auf den Endpreis im Sinne der Preisangabenverordnung anzurechnender Preisbestandteil.

Preisabgabepflicht
Waren
     • Betriebe die Handelsware sichtbar ausstellen, müssen die Ware durch Preisschilder deutlich auszeichnen. Waren, die nur in Katalogen oder im
       Internet angeboten werden, müssen unmittelbar in der Nähe der Abbildung oder Beschreibung entsprechende Endpreise enthalten. Dies gilt auch
       für Handwerksbetriebe, wenn sie Verkaufsware anbieten.
Leistungen
     • Leistungen wie Handwerkerleistungen, Kreditleistungen oder Leistungen eines Hotels unterliegen auch der Preisangabenverordnung. Wer dem
       Verbraucher Leistungen anbietet, hat neben dem Endpreis auch ein Preisverzeichnis mit seinen wesentlichen Leistungen oder mit seinen
       Verrechnungssätzen aufzustellen. Das Verzeichnis hat er in seinem Geschäftslokal sonstigen Ort des Leistungsangebotes anzubringen. Das
       gilt allerdings nicht für schriftliche Einzelangebote.