Gleichgewichtspreis

Vorschau: 

Verhaltensweisen am Markt
• Die Anbieter am Markt sind aufgrund ihres Gewinnstrebens an einem möglichst hohen Preis des angebotenen
  Gutes Interessiert, deshalb steigt die angebotene Menge mit steigendem Preis
• Die Nachfrager am Markt sind an einem möglichst niedrigen Preis interessiert, weil sie dadurch ihr
  Güterversorgungsproblem besser lösen können als bei einem hohen Preis. Deshalb sinkt die nachgefragte
  Menge mit steigendem Preis
• Ein Interessenausgleich kommt im Schnittpunkt zwischen Angebots-und Nachfragekurve beim Preis p* und der
  Menge x* zustande, weil hier die zum Gleichgewichtspreis angebotene Menge mit der zu diesem Preis nachgefragte
  Menge übereinstimmt.

Staatlich festgelegte Preise
• Ein staatl. festgesetzter Mindestpreis (p1), der über dem Gleichgewichtspreis liegt, hat zur Folge dass, ein
  Überangebot entsteht, d. h. die Anbieter können die bei diesem Preis von Ihnen geplanten Angebotsmenge
  nicht absetzen. Diese Marktsituation wird als Käufermarkt bezeichnet, weil die Käufer entscheiden können,
  welcher Anbieter sein Produkt verkaufen kann.
• Ein staatl. festgesetzter Höchstpreis (p2), der unter dem Gleichgewichtspreis liegt, hat zur Folge, dass eine
  Übernachfrage entsteht, d. h. die Nachfrager können die bei diesem Preis von ihnen nachgefragten Gütermenge
  nicht erhalten. Diese Marktsituation wird als Verkäufermarkt bezeichnet, weil die Verkäufer entscheiden können,
  welche Nachfrager das Gut erhalten.

Marktungleichgewicht
Marktungleichgewichte sind dadurch gekennzeichnet, dass die am Markt gehandelte Menge (Verkaufsmenge) und damit die Güterversorgung kleiner ist als im Fall des Marktgleichgewichts.