Übungsaufgabe 029

Aufgabe: 

Ein Verkäufer verkauft und übereignet einem Kunden einen Holzschrank. Einige Tage später Stellt der Käufer fest, dass der Schrank teilweise wurmstichig ist. Den Verkäufer trifft kein Verschulden, da er das Holz für einwandfrei gehalten hat und den Holzwurm auch nicht erkennen konnte. Kann der Käufer Ansprüche gegen den Verkäufer geltend machen?

Lösung: 

Der Käufer hat bei einer mangelhaften Sache einen Anspruch auf Nacherfüllung. Er kann vorrangig zwischen Nachbesserung oder Ersatzlieferung wählen. Da in diesem Beispiel sowohl eine Nachbesserung als auch eine Ersatzlieferung schwierig ist, kann der Käufer hier zwischen Rücktritt vom Kaufvertrag oder einer Kaufpreisminderung entscheiden. Hat der Verkäufer den Mangel zu Vertreten, kann der Käufer weiterhin Schadenersatz verlangen.

Schwierigkeit: 
Mittel
Kategorie: