Unternehmensführung

Übungsaufgabe 030

Aufgabe: 

Ein Kaufmann möchte seinem langjährigen Filialleiter rechtswirksam Prokura erteilen.

a) Erklären Sie kurz, wer Prokura erteilen kann und welche Form dabei zu beachten ist.
b) Zu welchen Rechtsgeschäften ist der Prokurist bevollmächtigt.
c) Zu welchen Rechtsgeschäften ist der Prokurist nicht bevollmächtigt.
d) Kann der Filialleiter nach Erhalt der Prokura diese dem Abteilungsleiter ebenfalls erteilen?

 
Lösung: 

a) Prokura kann nur von einem Vollkaufmann erteilt werden. Weiterhin ist die Erteilung der Prokura beim Handelsregister anzumelden.

b) Die Prokura ermächtigt zu allen Arten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die er Betrieb im normalen Geschäftsalltag mit sich bringt ( § 49 HGB ). Der Umfang der Prokura kann Dritten gegenüber nicht beschränkt werden, jedoch aber im Innenverhältnis.


Übungsaufgabe 021

Aufgabe: 

Beurteilen Sie mit Blick auf Immissionen, Schnelligkeit und Durchschlagsfähigkeit die Einsatzmöglichkeiten der drei Druckerarten in der EDV.

Lösung: 

Laserdrucker

- keine Durchschläge
- optimale Druckerqualität
- sehr hohe Kosten

Tintenstrahldrucker
- keine Durchschläge
- gute Druckqualität
- hohe Kosten

Nadeldrucker
- Durchschläge möglich
- mittelmäßige Druckerqualität
- geringe Kosten


Übungsaufgabe 020

Aufgabe: 

Ein Unternehmer hat von den Nachteilen eines reinen Einliniensystems gehört und möchte deshalb eine zusätzliche Stabsstelle schaffen. Welche Aufgaben kann man einer Stabsstelle zuschreiben? Beschreiben Sie weiterhin, welche Konflikte zwischen einer Stabsstelle und einem Liniensystem entstehen können.

Lösung: 

Bei einem Einliniensystem hat jede Stelle nur einen direkten Vorgesetzten. Befehls- und Informationswege können deshalb sehr lang und schwerfällig sein. Eine Stabstelle führt die Funktion einer beratenden Stelle aus. Sie darf an die einzelnen Linien keinerlei Anweisungen geben. Da eine Stabsstelle in der Regel oft nahe an der Position des Unternehmers ist, kann hier eine Quasi-Befehlsinstanz entstehen.


Übungsaufgabe 019

Aufgabe: 

Organisationen sind dauerhaft angelegt. Andererseits darf diese bei Änderungen nicht im Wege stehen. Wie lässt sich das als Unternehmer vereinbaren?

Lösung: 

Bei Handelsunternehmen bedeutet Dauerhaftigkeit eine gewisse Sicherheit. Deshalb dürfen sich diese Regelungen nicht ständig ändern oder missachtet werden. Ändern sich allerdings betriebliche Ziele oder Bedingungen, so muss sich die Organisation auf die Änderungen anpassen. Ein Zeichen, dass eine Organisation geändert werden muss, können beispielsweise Missachtungen oder häufige Ausnahmen sein.


Übungsaufgabe 015

Aufgabe: 

Einige Unternehmen schwören auf den Vorteil einer straffen Unternehmensführung mit zentralen Entscheidungen. Andere Unternehmen sehen den Vorteil darin, Entscheidungen dezentral zuzulassen.

a) Welche verschiedenen Merkmale kennzeichnet das Prinzip der Dezentralisation?
b) Welche Vor- und Nachteile können sich aus einer Dezentralisation ergeben?
c) Im Zusammenhang mit Dezentralisation wird auch das Prinzip des sogenannten "Lean-Managements" genannt. Erklären Sie kurz dieses Prinzip.

 
Lösung: 

a) Unter Dezentralisation von Entscheidungen versteht man, dass nicht alle Entscheidungen von der Unternehmensführung getroffen werden müssen. Verantwortung, Kompetenzen und Aufgaben sollen soweit wie möglich nach unten delegiert werden. Zum einen wird damit die Unternehmensführung entlastet, zum anderen die Qualifikationen der unteren Einheiten erhöht. Dieses Prinzip erfordert ein hohes Maß an Vertrauen durch die Unternehmensführung an die unteren Einheiten eines Unternehmens.


Übungsaufgabe 004

Aufgabe: 

Nach welchen Merkmalen können Sie Stellen bilden? Nennen Sie diese stichpunktartig.

Lösung: 

- Hilfsmittel
- Objekt
- Ort
- Phase
- Rang
- Verrichtung
- Zweckbeziehung


Zeitmanagement - Pareto-Analyse


Zeitmanagement - Eisenhower-Prinzip


Zeitmanagement - ALPEN-Methode


Zeitmanagement - ABC-Analyse


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