Total Quality Management (TQM)

Vorschau: 

Total Quality Management (TQM) ist eine Managementmethode, die ihren Ursprung in den USA hatte. Sie beeinflusst die heutigen Qualitätsmanagementmodelle maßgeblich. Auch in Deutschland ist sie weit verbreitet. Jeder Teil des Begriffs "Total Quality Management" stehet für wichtige Eigenschaften dieser Methode.

Total
• Einbeziehung aller Kunden
• Einbeziehung aller Lieferanten
• Einbeziehung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Quality
• Qualität des Verhaltens
• Qualität = Erfüllung von Anforderungen
• Qualität der Dienstleistungen und Produkte
• Kunden entscheiden über Erfüllung von Anforderungen
• Qualität aller Kern-, Führungs-und unterstützenden Prozesse

Management
• Definition von Qualitätszielen
• Führungskräfte müssen Vorbild sein
• Qualitätsmanagement ist Führungsaufgabe
• Teamfähigkeit sowie Qualitätsbewusststein fördern

Zusammenfassend lässt sich sagen: TQM versucht, die Erfüllung von Kundenanforderungen und die Qualität aller Abläufe ständig aktiv zu verbessern und zwar im gesamten Betrieb. TQM erfordert hohes Engagement und ist eine fortwährende Führungsaufgabe.

TQM ist eine auf der Mitwirkung aller ihrer Mitarbeiter basierende Managementmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt.

Diese drei Hauptbereiche sollten als Erstes auf Verbesserungsmöglichkeiten geprüft werden:
• Produkte und Dienstleistungen
• Die Prozesse und Abläufe im Betrieb
• Einstellung, Wissen und Verhalten im Betrieb

Produkte und Dienstleistungen - Zufriedene Kunden, die der Qualität vertrauen
Einstellung, Wissen und Verhalten im Betrieb - Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter
Die Prozesse und Abläufe im Betrieb - Herstellungsprozesse von gleichbleibender Güte

Bei der Umsetzung von Qualitätsmanagement im gesamten Unternehmen -also hinsichtlich der Produkte und Dienstleistungen, der Einstellung und das Verhaltens sowie der Prozesse und Abläufe helfen Ihnen acht TQM-orientierte Grundsätze. Sie liegen der ISO 9000:2000ff zugrunde, der international anerkannten QM-Normenreihe.

Grundsätze
• Kundenorientierung
• Führung durch Ziele und Vorbild
• Einbeziehung der Mitarbeiter/innen
• Prozessorientierung
• Systemorientierter Managementansatz
• Ständige Verbesserung
• Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung
• Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen

Neben der Vorbildfunktion als Führungskraft können sie in einem QM-System noch folgende Aufgaben haben:
• Als Vorbild handeln
• Qualitätsziele festlegen
• Zielerreichung prüfen (Reviews)
• Mittel und Zeit für die Zielerreichung bereitstellen
• Mitarbeiter schulen, damit sie die Ziele erfüllen können

Neben einer engagierten Betriebsführung sind noch andere Faktoren von zentraler Bedeutung, um das QM-System "ins Rollen" zu bringen. Qualitätsbewusste Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die ständige Qualitätsverbesserung zu ihrem Anliegen machen, ein QM-System, das Ihre Qualitätsarbeit dokumentiert und QM-Werkzeuge, mit denen Sie die Erfolge Ihrer Qualitätsarbeit messen.

Alle besprochenen Elemente (Management-Verpflichtung, ständige Qualitätsverbesserungen, TQM / QM-System und QM-Werkzeuge) haben die Aufgabe, die drei Hauptsäulen Ihrer Unternehmensqualität "in Schuss zu halten". Einfach gesagt: Produkte und Dienstleistungen, die die Kunden zufrieden machen, "fitte" und motivierte Mitarbeiter, die gerne und kompetent mit den Kunden arbeiten und Arbeitsabläufe, die "rund laufen" und nicht vom Zufall abhängen.

Kettenreaktion
Eine Kettenreaktion, mit der Sie Ihre Investitionen mehrfach einspielen. Die Reichenfolge dieser Reaktion lautet wie folgt:
1. Produktivitätsverbesserung
2. Kostenreduzierung
3. Preisreduzierung
4. Steigerung des Marktanteils
5. Sicherung der Position
6. Sicherung der Arbeitsplätze

TQM steht für die kontinuierliche Verbesserung dieser Leistungsfähigkeit.