Personalentwicklungsmethoden

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Training-into-the-job
Die Personalentwicklung findet in diesem Fall statt, um auf die Ausübung eines Berufs bzw. auf die Übernahme eines Aufgabengebietes vorzubereiten.
• Einführung neuer Mitarbeiter
• Berufsausbildung im Dualen System
• Praktikum von z. B. Hochschulabsolventen

Training-on-the-job
Unter Training-on-the-job fallen Maßnahmen, bei denen der Mitarbeiter nach wie vor seine normale Arbeit ausübt und am Arbeitsplatz weiterentwickelt wird. Die Mitarbeiter sind nach wie vor verfügbar, es fallen keine Fehlzeiten an. Hier wird praxisnahes Wissen vermittelt. Nachteile des Training-on-the-job sind die evtl. fehlende Theorievermittlung sowie die Gefahr auf Betriebsblindheit, weil keine Ideen von Außen in das Unternehmen herein getragen werden. Training-on-the-job umfasst beispielsweise:
Planmäßige Unterweisung
Anleitung und Beratung durch den Vorgesetzten
Vergabe von Sonderaufgaben
     • Diese können die Methoden-und Fachkompetenzen der Mitarbeiter steigern und ermöglichen eine schrittweise Einführung in Führungsaufgaben.
Mitarbeiter an Projektgruppen
     • Hier zeigen Mitarbeiter zusätzliches Engagement und stellen so ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis. Insbesondere die Sozial-, Führungs- und
       Methodenkompetenz können hierdurch gefördert werden.
Einarbeitung neuer Mitarbeiter
     • Mitarbeiter, die bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter mitwirken, aktualisieren ihr Wissen und haben die Chance Betriebsblindheit vorzubeugen.
Weiterbildung über elektronische Medien
     • Computer Based Training (CBT - mittels Diskette oder auf dem PC gespeichert)
          • Kann am Arbeitsplatz oder an speziellen Lerncomputern durchgeführt werden
     • Web Based Training (WBT)
          • Was WBT wird über das Internet verbreitet. Es kann hier auch eine Kommunikation über Chatrooms und Lernplattformen erfolgen.
     • Blended Lernning
          • Blended Learning bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Weiterbildung über elektronische Medien durch Präsenztage erweitert wird.
     • Job Enlargement
          • Beim Job Enlargement wird das Aufgabengebiet um Tätigkeiten auf gleicher Ebene erweitert.
     • Job Enrichment
          • Beim Job Enrichment erhält der Mitarbeiter mehr Verantwortung und Entscheidungsbefugnis.

Training-off-the-job
Alle Maßnahmen, die nicht direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden, kann man als Training-off-the-job-Maßnahmen bezeichnen. Zu den Nachteilen dieser Maßnahme zählen die hohen Kosten und Fehlzeiten. Als Vorteile gelten der betriebsübergreifende Austausch und das ungestörte Lernen.
• Messebesuche
• Seminare über abgeschlossene Themenschwerpunkte
• Kurse, wie z . B. eine berufsbegleitende Weiterbildung
• Trainings in denen Verhalten eingeübt werden solle, z. B. Verkaufs-und Führungskräftetraining
• Weiterbildung über elektronische Medien, die auch außerhalb des Arbeitsplatzes das Lernen gestalten können
• Tätigkeiten als betrieblicher Referent oder Trainier. Diese Methode empfiehlt sich besonders in der Führungskräfteentwicklung. Durch die
  Tätigkeit als Trainer oder Referent bei z. B. Auszubildenden erweitert man sein Fachwissen und kann Gruppenprozesse aktiv gestalten.

Training-out-of-the-job
In der heutigen Zeit ist das Training-out-of-the-job mittlerweile ein fester Bestandteil der Personalentwicklung. Die ursprüngliche Idee war, Mitarbeiter, die gute Leistungen zeigen, denen aber aus organisatorischen Gründen kein Arbeitsplatz mehr im Unternehmen zur Verfügung gestellt werden kann, für eine anschließende Tätigkeit zu qualifizieren. Diese Qualifizierung kann sowohl ein Bewerbungstraining als auch Fachseminare umfassen. Der Fachbegriff für diese Vorgehensweise ist Outplacement. Das Outplacement kann als Einzel-oder Gruppenverhalten durch die eigene Personalabteilung aber auch durch externe Personalberater durchgeführt werden.