Marktsegmentierung

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Marktsegmentierung
• Erfolgreiche Unternehmen berücksichtigen dies, indem sie nicht ein Konzept entwickeln, das allen Menschen
  gefallen soll, sondern indem sie zunächst den Markt segmentieren, ihn also in möglichst trennscharf abgrenzbare
  Teilbereiche untergliedert.
• Dazu werden das Potenzial des Segments, die Konkurrenzsituation sowie die zu erwartenden Chancen und Risiken
  untersucht. Schließlich werden eines, mehrerer oder gar alle Segmente als Zielgruppe ausgewählt. Die Zielgruppen
  werden mit einer jeweils auf sie zugeschnittenen Problemlösung bedient. Diese Vorgehensweise bezeichnet man als
  differenzierte Marktbearbeitung.
• Falls nicht alle Segmente als Zielgruppen ausgewählt oder angesprochen werden, spricht man von selektiver
  Marktbearbeitung.

Methoden
Soziodemografische Segmentierung
     • Hier werden soziodemografische Merkmale der Bevölkerung wie Alter, Geschlecht, Schulbildung, Beruf,
       Familienstand, Haushaltsgröße, Einkommen etc. als Segmentierungskriterien zugrunde gelegt.
          • Vorteile:
             • Benötigte Informationen sind schnell und günstig zu beschaffen.
          • Nachteile:
             • Keine ausreichenden Zusammenhänge zwischen den gewählten Merkmalen über Kaufverhalten.
Geografische Segmentierung
     • Sie setzt voraus, dass es geografisch bedingte Unterschiede im Verhalten der Menschen gibt, was vor allem im
       internationalen Marketing bisweilen vorzufinden ist.
Psychografische Segmentierung
     • Die sicherlich sinnvollste, aber zugleich auch kostenspieligste der drei Methoden bedient sich psychografischer
       Merkmale, z. B. Motiven, Einstellungen, Wünschen und Ansprüchen der Menschen.

Entscheidungsunterstützung durch Informationswirtschaft
• Systematisches Vorgehen in der Unternehmensführung setzt einen fundierten Informationsstand aller Entscheider
  im Unternehmen voraus.
• Zu einer fundierten Informationswirtschaft zählt aber nicht nur die Beschaffung der Information, sondern auch, die
  Art und Wiese, wie diese Informationen gespeichert, aufbereitet, ausgewertet und abgerufen werden können.
• Da mit der Beschaffung, Verwaltung und Bereitstellung von Informationen stets Investitionen verbunden sind,
  muss auch hier auf Kosten-Nutzen-Relationen Rücksicht genommen werden.