Investitionsentscheidungen

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Kostenvergleichsrechnungen
Kostenvergleiche bieten sich nur an, wenn alle Investitionsalternativen zur Erledigung einer bestimmten Aufgabe geeignet sind. Wichtig ist, dass für alle Alternativen das gleiche Verfahren zur Kostenerfassung angewandt wird und alle wesentlichen Kosten berücksichtigt werden.
• Zinsen
• Abschreibung
• Unterbringung
• Instandhaltung
• Laufende Betriebskosten
• Steuern und Versicherungen

Gewinnvergleichsrechnungen
Gewinnvergleiche sollen prüfen, welche von mehreren Investitionsalternativen den größten Beitrag zum Betriebsergebnis erbringt. Dazu werden für alle Alternativen die folgenden Werte ermittelt:
• Kosten, die sich unmittelbar aus der Investition ergeben
• Erträge, die sich unmittelbar aus der Investition ergeben

Rentabilitätsrechnungen
Rentabilitätsrechnungen beziehen die ermittelten Gewinne einer Investition auf die betrieblichen Produktionsfaktoren "Kapital" bzw. "Arbeit". Sie messen praktisch den wert einer Investition in Form einer "Verzinsung" des eingesetzten Kapitals bzw. in Form des "Wertes" jeder zusätzlich benötigten Arbeitskraftstudie.

Amortisationsrechnungen
Die Amortisationsrechnung gibt praktisch an, in welcher Zeit sich eine Investition "selbst bezahlt". Bei der einfachen Amortisationsrechnung, die auch mit dem Fachbegriff "Pay-off-Methode" (Rückzahlungsmethode) benannt wird, werden die jährlichen Bar-Rückflüsse (Einnahmen -Ausgaben) solange aufaddiert, bis die Investitionssumme erreicht ist. Bei der dynamischen Amortisationsrechnung kann der Einfluss durch Abzinsung der Inflation mit berücksichtigt werden.